1889 (27 Briefe)
1232. An Jean Bourdeau in Paris
Verehrter Herr,
ich schicke Ihnen hiermit den Schluß meiner Proclamation: wir wollen im letzten Satz des ersten Theils das Wort „exekutiren“ vermeiden und dafür etwa sagen: niet- und nagelfest machen. —
Ich halte es aufrichtig für möglich, die ganze absurde Lage Europa’s durch eine Art von welthistorischem Gelächter in Ordnung zu bringen, ohne daß auch nur ein Tropfen Bluts zu fließen brauchte. Anders ausgedrückt: das Journal des Débats genügt..
N.
Meinen ergebensten Glückwunsch zu heute!
1233. An Constantin Georg Naumann in Leipzig (Postkarte)
Geehrter Herr,
ich muß mir das Gedicht noch einmal ausbitten, das den Schluß vom Ecce homo macht: es heißt Ruhm und Ewigkeit, — ich habe es noch zuallerletzt geschickt.
N.
Der Gedanke einer Publikation Fuchs—Köselitz ist aufgegeben.
1234. An Catulle Mendès in Paris (Entwurf)
Acht Inedita und inaudita, dem Dichter der Isoline meinem Freund und Satyr mit hoher Auszeichnung überreicht: mag er mein Geschenk der Menschheit überreichen
Nietzsche Dionysos
1235. An Catulle Mendès in Paris (Widmung)
Indem ich der Menschheit eine unbegrenzte Wohlthat erweisen will, gebe ich ihr meine Dithyramben.
Ich lege sie in die Hände des Dichters der Isoline, des größten und ersten Satyr, der heute lebt — und nicht nur heute…
Dionysos
1236. An Constantin Georg Naumann in Leipzig (Telegramm)
C. G. Naumann Leipzig
Manuscript der zwei Schlußgedichte
1237. An Constantin Georg Naumann in Leipzig
Die Ereignisse haben die kleine Schrift Nietzsche contra W. vollständig überholt: senden Sie mir umgehend das Gedicht, das den Schluß macht, ebenso wie das letztgesandte Gedicht „Ruhm und Ewigkeit“. Vorwärts mit Ecce!
Telegraphiren Sie Herrn Gast!
Adresse nach wie vor
Turin
1238. An August Strindberg in Holte
Herrn Strindberg
Eheu?… Nicht mehr Divorçons?…
Der Gekreuzigte
1239. An Meta von Salis in Marschlins
Fräulein von Salis.
Die Welt ist verklärt, denn Gott ist auf der Erde. Sehen Sie nicht, wie alle Himmel sich freuen? Ich habe eben Besitz ergriffen von meinem Reich, werfe den Papst ins Gefängniß und lasse Wilhelm, Bismarck und Stöcker erschießen.
Der Gekreuzigte.
1240. An Cosima Wagner in Bayreuth
Man erzählt mir, daß ein gewisser göttlicher Hanswurst dieser Tage mit den Dionysos-Dithyramben fertig geworden ist…
1241. An Cosima Wagner in Bayreuth
An die Prinzeß Ariadne, meine Geliebte.
Es ist ein Vorurtheil, daß ich ein Mensch bin. Aber ich habe schon oft unter den Menschen gelebt und kenne Alles, was Menschen erleben können, vom Niedrigsten bis zum Höchsten. Ich bin unter Indern Buddha, in Griechenland Dionysos gewesen, — Alexander und Caesar sind meine Inkarnationen, insgleichen der Dichter des Shakespeare Lord Bakon. Zuletzt war ich noch Voltaire und Napoleon, vielleicht auch Richard Wagner … Dies Mal aber komme ich als der siegreiche Dionysos, der die Erde zu einem Festtag machen wird… Nicht daß ich viel Zeit hätte… Die Himmel freuen sich, daß ich da bin… Ich habe auch am Kreuze gehangen…
1242. An Cosima Wagner in Bayreuth
Dies breve an die Menschheit sollst du herausgeben, von Bayreuth aus, mit der Aufschrift:
Die frohe Botschaft.
1242a. An Cosima Wagner in Bayreuth
Ariadne, ich liebe Dich! Dionysos
1243. An Georg Brandes in Kopenhagen
Meinem Freunde Georg.
Nachdem Du mich entdeckt hast, war es kein Kunststück mich zu finden: die Schwierigkeit ist jetzt die, mich zu verlieren…
Der Gekreuzigte.
1244. An Hans von Bülow in Hamburg
Herrn Hanns von Bülow..
In Anbetracht, dass Sie angefangen haben und der erste Hanseat gewesen, ich, in aller Bescheidenheit, bloss der Dritte Veuve Cliquot-Ariadne, darf ich Ihnen schon nicht das Spiel verderben: vielmehr verurtheile ich Sie zum „Löwen von Venedig“ — der mag Sie fressen…
Dionysos
1245. An Jacob Burckhardt in Basel
Meinem verehrungswürdigen Jakob Burckhardt.
Das war der kleine Scherz, dessentwegen ich mir die Langeweile, eine Welt geschaffen zu haben, nachsehe. Nun sind Sie — bist du — unser grosser grösster Lehrer: denn ich, zusammen mit Ariadne, habe nur das goldne Gleichgewicht aller Dinge zu sein, wir haben in jedem Stücke Solche, die über uns sind…
Dionysos.
1246. An Paul Deussen in Berlin
Nachdem sich unwiederruflich herausgestellt hat, daß ich eigentlich die Welt geschaffen habe, erscheint auch Freund Paul im Weltenplan vorgesehen: er soll, zusammen mit Monsieur Catulle Mendès, einer meiner großen Satyrn und Festthiere sein.
Dionysos.
1247. An Heinrich Köselitz in Annaberg
Meinem maëstro Pietro
Singe mir ein neues Lied: die Welt ist verklärt und alle Himmel freuen sich.
Der Gekreuzigte.
1248. An Malwida von Meysenbug in Rom
Nachtrag zu den „Memoiren einer Idealistin“
Obwohl Malvida bekanntlich Kundry ist, welche gelacht hat in einem Augenblick, wo die Welt wackelte, so ist ihr doch Viel verziehn, weil sie mich viel geliebt hat: siehe ersten Band der „Memoiren“ … Ich verehre alle diesen ausgesuchten Seelen um Malvida in Natalie lebt ihr Vater und der war ich auch.
Der Gekreuzigte
1249. An Franz Overbeck in Basel
Dem Freunde Overbeck und Frau
Obwohl ihr bisher einen geringen Glauben an meine Zahlungsfähigkeit bewiesen habt, hoffe ich doch noch zu beweisen, dass ich Jemand bin, der seine Schulden bezahlt — zum Beispiel gegen euch… Ich lasse eben alle Antisemiten erschiessen…
Dionysos.
1250. An Erwin Rohde in Heidelberg
Meinem Brummbär Erwin
Auf die Gefahr hin, dich nochmals durch meine Blindheit gegen Monsieur Taine, der ehemals den Veda gedichtet hat zu entrüsten, wage ich es, dich unter die Götter zu versetzen und die allerliebste Göttin neben dich…
Dionysos.
1251. An Carl Spitteler in Basel (Fragment)
[+ + +] meiner Göttlichkeit gehört: ich werde die Ehre haben, dafür an mir Rache zu nehmen..
Dionysos
1252. An Heinrich Wiener in Leipzig
Herrn Reichsgerichtsrath Dr. Wiener
Obwohl Sie mir die Ehre erwiesen haben, den „Fall Wagner“ für Wagner vernichtend zu finden, wagt es besagter Wagner dennoch, seine décadence durch eine welthistorische Unzurechnungsfähigkeit ans Licht zu stellen — in lucem aeternam…
Dionysos.
1253. „Den erlauchten Polen“
Den erlauchten Polen
Ich gehöre zu euch, ich bin mehr noch Pole als ich Gott bin, ich will euch Ehren geben, wie ich Ehren zu geben vermag… Ich lebe unter euch als Matejo…
Der Gekreuzigte
1254. An Kardinal Mariani in Rom
Meinem geliebten Sohn Mariani..
Mein Friede sei mit dir! Ich komme Dienstag nach Rom, um seiner Heiligkeit meine Ehrfurcht zu erweisen…
Der Gekreuzigte.
1255. An Umberto I König von Italien
Meinem geliebten Sohn Umberto
Mein Friede sei mit dir! Ich komme Dienstag nach Rom und will dich neben seiner Heiligkeit dem Papst sehn.
Der Gekreuzigte
1255a. An das Haus Baden
Dem Hause Baden
Kinder, das thut nicht gut, wenn man sich mit den verrückten Hohenzollern einlässt, obwohl man, durch Stéphanie, von meiner Rasse ist… Zieht euch bescheiden ins Privatleben zurück, denselben Rath gebe ich Baiern…
Der Gekreuzigte
1256. An Jacob Burckhardt in Basel
Lieber Herr Professor,
zuletzt wäre ich sehr viel lieber Basler Professor als Gott; aber ich habe es nicht gewagt, meinen Privat-Egoismus so weit zu treiben, um seinetwegen die Schaffung der Welt zu unterlassen. Sie sehen, man muß Opfer bringen, wie und wo man lebt. — Doch habe ich mir ein kleines Studenten-Zimmer reservirt, das dem Palazzo Carignano (— in dem ich als Vittorio Emanuele geboren bin) gegenüber liegt und außerdem erlaubt, die prachtvolle Musik unter mir, in der Galleria Subalpina, von seinem Arbeitstisch aus zu hören. Ich zahle 25 fr. mit Bedienung, besorge mir meinen Thee und alle Einkäufe selbst, leide an zerrissenen Stiefeln und danke dem Himmel jeden Augenblick für die alte Welt, für die die Menschen nicht einfach und still genug gewesen sind. — Da ich verurtheilt bin, die nächste Ewigkeit durch schlechte Witze zu unterhalten, so habe ich hier eine Schreiberei, die eigentlich, nichts zu wünschen übrig läßt, sehr hübsch und ganz und gar nicht anstrengend. Die Post ist 5 Schritt weit, da stecke ich selber die Briefe hinein, um den großen Feuilletonisten der grande monde abzugeben. Ich stehe natürlich mit dem Figaro in näheren Beziehungen, und damit Sie einen Begriff bekommen, wie harmlos ich sein kann, so hören Sie meine ersten zwei schlechten Witze:
Nehmen Sie den Fall Prado nicht zu schwer. Ich bin Prado, ich bin auch der Vater Prado, ich wage zu sagen, daß ich auch Lesseps bin… Ich wollte meinen Parisern, die ich liebe, einen neuen Begriff geben — den eines anständigen Verbrechers. Ich bin auch Chambige — auch ein anständiger Verbrecher.
Zweiter Witz. Ich grüße die Unsterblichen Monsieur Daudet gehört zu den quarante
Astu.
Was unangenehm ist und meiner Bescheidenheit zusetzt, ist, daß im Grunde jeder Name in der Geschichte ich bin; auch mit den Kindern, die ich in die Welt gesetzt habe, steht es so, daß ich mit einigem Mißtrauen erwäge, ob nicht Alle, die in das „Reich Gottes“ kommen, auch aus Gott kommen. In diesem Herbst war ich, so gering gekleidet als möglich, zwei Mal bei meinem Begräbnisse zugegen, zuerst als conte Robilant nein, das ist mein Sohn, insofern ich Carlo Alberto bin, meine Natur unten) aber Antonelli war ich selbst. Lieber Herr Professor, dieses Bauwerk sollten Sie sehn; da ich gänzlich unerfahren in den Dingen bin, welche ich schaffe, so steht Ihnen jede Kritik zu, ich bin dankbar, ohne versprechen zu können, Nutzen zu ziehn. Wir Artisten sind unbelehrbar. — Heute habe ich mir meine Operette — genial-maurisch — angesehn, bei dieser Gelegenheit auch mit Vergnügen constatirt, daß jetzt Moskau sowohl wie Rom grandiose Sachen sind. Sehen Sie, auch für die Landschaft spricht man mir das Talent nicht ab. — Erwägen Sie, wir machen eine schöne schöne Plauderei, Turin ist nicht weit, sehr ernste Berufspflichten fehlen vor der Hand, ein Glas Veltliner würde zu beschaffen sein. Neglige des Anzugs Anstandsbedingung.
In herzlicher Liebe Ihr
Nietzsche
Morgen kommt mein Sohn Umberto mit der lieblichen Margherita, die ich aber auch nur hier in Hemdsärmeln empfange. Der Rest für Frau Cosima… Ariadne… Von Zeit zu Zeit wird gezaubert…
Ich gehe überall hin in meinem Studentenrock, schlage hier und da Jemandem auf die Schulter und sage: siamo contenti? son dio, ho fatto questa caricatura…
Ich habe Kaiphas in Ketten legen lassen; auch bin ich voriges Jahr von den deutschen Ärzten auf eine sehr langwierige Weise gekreuzigt worden. Wilhelm Bismarck und alle Antisemiten abgeschafft.
Sie können von diesen Brief jeden Gebrauch machen, der mich in der Achtung der Basler nicht heruntersetzt. —
1889 (27 Briefe)
1232. An Jean Bourdeau in Paris
Уважаемый господин,
прилагаю к этому заключение моей прокламации: в последнем предложении первой части мы хотим избежать слова „exekutiren“ и вместо этого сказать: прибить гвоздями. —
Я искренне считаю возможным привести в порядок всю абсурдную ситуацию в Европе с помощью своего рода всемирно-исторического смеха, без необходимости проливать хоть каплю крови. Иными словами: достаточно Journal des Débats..
Н.
Мои самые почтительные поздравления с сегодняшним днём!
1233. An Constantin Georg Naumann in Leipzig (Postkarte)
Уважаемый господин,
я должен ещё раз попросить стихотворение, которое завершает Ecce homo: оно называется Слава и Вечность, — я отправил его в последний момент.
Н.
Мысль о публикации Фукс—Кёселиц отброшена.
1234. An Catulle Mendès in Paris (Entwurf)
Восемь неизданных и неслыханных, поэту Изолине, моему другу и сатиру, с высоким отличием врученных: пусть он передаст мой дар человечеству
Ницше Дионис
1235. An Catulle Mendès in Paris (Widmung)
Желая оказать человечеству безграничное благодеяние, я дарю ему свои дифирамбы.
Я вручаю их поэту Изолины, величайшему и первому сатиру, живущему сегодня — и не только сегодня…
Дионис
1236. An Constantin Georg Naumann in Leipzig (Telegramm)
C. G. Naumann Leipzig
Рукопись двух заключительных стихотворений
1237. An Constantin Georg Naumann in Leipzig
События полностью опередили маленькую работу Ницше против В.: пришлите мне немедленно стихотворение, которое завершает её, а также последнее присланное стихотворение „Слава и вечность“. Вперёд с Ecce!
Отправьте телеграмму господину Гасту!
Адрес по-прежнему
Турин
1238. An August Strindberg in Holte
Господину Стриндбергу
Увы?… Больше не Divorçons?…
Распятый
1239. An Meta von Salis in Marschlins
Фройляйн фон Залис.
Мир преображён, ибо Бог на земле. Не видите ли вы, как все небеса ликуют? Я только что овладел своим царством, бросаю папу в тюрьму и приказываю расстрелять Вильгельма, Бисмарка и Штёкера.
Распятый.
1240. An Cosima Wagner in Bayreuth
Мне рассказывают, что некий божественный шут в эти дни завершил дифирамбы Дионису...
1241. An Cosima Wagner in Bayreuth
Княгине Ариадне, моей возлюбленной.
Это предрассудок, что я человек. Но я уже часто жил среди людей и знаю всё, что могут пережить люди, от самого низкого до самого высокого. Я был Буддой среди индийцев, в Греции — Дионисом, — Александр и Цезарь — мои инкарнации, как и поэт Шекспира лорд Бэкон. В последний раз я был ещё Вольтером и Наполеоном, возможно, также Ричардом Вагнером… Но на этот раз я прихожу как победоносный Дионис, который превратит землю в праздник… Не то чтобы у меня было много времени… Небеса радуются, что я здесь… Я также висел на кресте…
1242. An Cosima Wagner in Bayreuth
Это краткое послание человечеству ты должен опубликовать из Байройта с заголовком:
Радостная весть.
1242a. An Cosima Wagner in Bayreuth
Ариадна, я люблю тебя! Дионис
1243. An Georg Brandes in Kopenhagen
Моему другу Георгу.
После того, как ты меня обнаружил, найти меня не составило труда: трудность теперь в том, чтобы потерять меня…
Распятый.
1244. An Hans von Bülow in Hamburg
Господину Ханнсу фон Бюлову..
Учитывая, что Вы начали и были первым ганзейцем, я, со всей скромностью, всего лишь третья Вдова Клико-Ариадна, не смею портить Вам игру: более того, я осуждаю Вас на «Льва Венеции» — пусть он Вас съест…
Дионис
1245. An Jacob Burckhardt in Basel
Моему достопочтенному Якобу Буркхардту.
Это была маленькая шутка, ради которой я прощаю себе скуку создания мира. Теперь вы — ты — наш великий, величайший учитель: ибо я, вместе с Ариадной, должен быть лишь золотым равновесием всех вещей, у нас в каждом куске есть те, кто выше нас…
Дионис.
1246. An Paul Deussen in Berlin
После того как неопровержимо выяснилось, что я, собственно, создал мир, друг Пауль также предусмотрен в плане миров: он должен, вместе с месье Катуллом Мендесом, быть одним из моих больших сатиров и праздничных животных.
Дионис.
1247. An Heinrich Köselitz in Annaberg
Моему маэстро Пьетро
Спой мне новую песню: мир преображён, и все небеса ликуют.
Распятый.
1248. An Malwida von Meysenbug in Rom
Дополнение к «Мемуарам идеалистки»
Хотя Мальвида, как известно, Кундри, которая смеялась в тот момент, когда мир дрожал, ей многое прощено, потому что она сильно любила меня: см. первый том «Мемуаров»… Я почитаю всех этих избранных душ вокруг Мальвиды; в Наталии живёт её отец, и им был я.
Распятый
1249. An Franz Overbeck in Basel
Другу Овербеку и его жене
Хотя вы до сих пор проявляли мало веры в мою платежеспособность, я все же надеюсь доказать, что я тот, кто платит по своим долгам — например, перед вами… Я как раз приказываю расстрелять всех антисемитов…
Дионис.
1250. An Erwin Rohde in Heidelberg
Моему ворчуну Эрвину
Рискуя снова разгневать тебя своей слепотой по отношению к месье Тэну, который когда-то сочинил Веды, я осмеливаюсь вознести тебя среди богов и поставить рядом с тобой милейшую богиню…
Дионис.
1251. An Carl Spitteler in Basel (Fragment)
[+ + +] моей божественности принадлежит: я буду иметь честь отомстить за это на себе месть..
Дионис
1252. An Heinrich Wiener in Leipzig
Господину советнику Имперского суда доктору Винеру
Хотя Вы оказали мне честь, сочтя «Случай Вагнера» разрушительным для Вагнера, упомянутый Вагнер всё же осмеливается выставить свою декадансность на свет через мирово-историческую невменяемость — в lucem aeternam…
Дионис.
1253. „Den erlauchten Polen“
Возвышенным полякам
Я принадлежу вам, я больше поляк, чем Бог, я хочу воздать вам честь, как только могу… Я живу среди вас как Матея…
Распятый
1254. An Kardinal Mariani in Rom
Моему любимому сыну Мариани..
Мой мир с тобой! Я приеду во вторник в Рим, чтобы выразить его святейшеству своё почтение…
Распятый.
1255. An Umberto I König von Italien
Моему любимому сыну Умберто
Мой мир с тобой! Я приеду во вторник в Рим и хочу увидеть тебя рядом с Его Святейшеством Папой.
Распятый
1255a. An das Haus Baden
Дому Баден
Дети, это нехорошо, когда связываешься с безумными Гогенцоллернами, хотя через Стефанию вы моей расы… Уйдите скромно в частную жизнь, тот же совет даю Баварии…
Распятый
1256. An Jacob Burckhardt in Basel
Дорогой господин профессор,
в конце концов, я был бы гораздо охотнее базельским профессором, чем Богом; но я не осмелился зайти так далеко в своём частном эгоизме, чтобы ради него отказаться от сотворения мира. Вы видите, приходится приносить жертвы, где бы и как бы ни жил. — Однако я зарезервировал для себя маленькую студенческую комнату, которая находится напротив Palazzo Carignano (— в котором я родился как Витторио Эмануэле) и, кроме того, позволяет слушать великолепную музыку внизу, в Galleria Subalpina, прямо с рабочего стола. Я плачу 25 франков с обслуживанием, сам завариваю чай и делаю все покупки, страдаю от порванных сапог и благодарю небо каждую минуту за старый мир, для которого люди не были достаточно простыми и тихими.
— Поскольку я обречён развлекать ближайшую вечность плохими шутками, у меня здесь есть писание, которое, собственно, не оставляет ничего желать, очень милое и совсем не утомительное. Почтовое отделение находится в пяти шагах, туда я сам кладу письма, чтобы передать их великому фельетонисту большого света. Конечно, я состою в более тесных отношениях с «Фигаро», и чтобы вы получили представление о том, насколько я могу быть безобидным, послушайте мои первые две плохие шутки:Не воспринимайте случай Прадо слишком серьёзно. Я — Прадо, я также отец Прадо, осмелюсь сказать, что я также Лессепс… Я хотел дать своим парижанам, которых я люблю, новое понятие — понятие порядочного преступника.Я тоже Шамбиж — и приличный преступник.
Вторая шутка. Я приветствую бессмертных: месье Доде принадлежит к сорока
Astu.
Что неприятно и задевает мою скромность, так это то, что в основе своей каждое имя в истории — это я; даже с детьми, которых я произвёл на свет, дело обстоит так, что я с некоторым недоверием размышляю, не приходят ли все, кто входит в «Царство Божие», также из Бога. Этой осенью я, насколько возможно скромно одетый, дважды присутствовал на своих похоронах: сначала как граф Робилант — нет, это мой сын, поскольку я — Карло Альберто, моя природа внизу) — но Антонелли был я сам.
Дорогой господин профессор, вам следовало бы увидеть это сооружение; поскольку я совершенно неопытен в том, что создаю, то любая критика с вашей стороны уместна, я благодарен, не обещая, однако, извлечь из неё пользу. Мы, художники, неисправимы. — Сегодня я посмотрел свою оперетту — гениально-мавританскую — и с удовольствием отметил, что теперь и Москва, и Рим — величественные места. Видите ли, даже в пейзаже мне не отказывают в таланте. — Подумайте, мы могли бы приятно побеседовать, Турин недалеко, серьёзных профессиональных обязанностей на данный момент нет, и бутылку Велтлинера можно было бы раздобыть.
Небрежность костюма — условие приличия.
С сердечной любовью Ваш
Ницше
Завтра приезжает мой сын Умберто с прелестной Маргаритой, но и их я принимаю здесь в одной рубашке. Остальное для фрау Козимы… Ариадна… Время от времени колдуется…
Я хожу повсюду в своём студенческом плаще, хлопаю здесь и там кого-нибудь по плечу и говорю: siamo contenti? son dio, ho fatto questa caricatura…
Я велел заковать Каиафу в цепи; также в прошлом году немецкие врачи распяли меня очень долгим способом. Вильгельм Бисмарк и все антисемиты упразднены.
Вы можете использовать это письмо как угодно, лишь бы оно не уронило меня в уважении базельцев. —